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Presse

Aus der iBusiness vom 25. Mai 2010:

Neben Social-Media-Routiniers wie Microsoft und Otto gehören aber auch Mittelständler wie Westaflex zu den deutschen Vorzeigefirmen. Für den Gütersloher Anbieter von Filter- und Lüftungstechnik hat die Hamburger Webagentur Hansen Creativ einen SMNR umgesetzt, der in der Blogosphäre einhellig gelobt wurde. In der zentralen Website sind alle "User generated Content"-Bereiche in einheitlichem Design gebündelt. Dem Website-Besucher bietet Westaflex so direkten Zugriff auf das Corporate Blog, den Podcast, die YouTube-Filme, Flickr-Bilder und die Firmen-Kurzinfos des Twitter-Streams. Das Beispiel Westaflex zeigt, dass das Social Web als "Gleichmacher" funktioniert: KMU können kommunizieren, als ob sie größer wären. Im Entscheidungsprozess dagegen sind sie gegenüber Konzernen im Vorteil, da sie flexibler reagieren können. Lernprozesse sind dann häufig auch einfacher, kostengünstiger und die Ergebnisse schneller umsetzbar.

Parallel gibt es bei Westaflex allerdings auch noch den klassischen Pressebereich, eine gängige Strategie, die den Nutzungsgewohnheiten der meisten Journalisten hierzulande Rechnung zollt. Denn während die Multiplikatoren der Netzgemeinde 2.0 die neuen Presseräume gerne nutzen, - erfahren sie durch SMNR doch eine Professionalisierung und Aufwertung in der Kommunikation mit Unternehmen - haben Journalisten damit nichts am Hut.

 

Aus der Aquisa zum Thema
"Social-Media-Monitoring"

Noch ist den meisten Nutzern nicht bewusst, dass sie im Web Spuren hinterlassen, die ausgewertet werden. Das ist eine große Chance für das Marketing«, sagt Claas Hansen, Chef der Werbeagentur und Unternehmensberatung Hansen-Creativ in Hamburg. Ein professionelles Datensammeln ist mit komplexen Online-Monitoring-Lösungen möglich. Als Kauf-Software sind sie in der Regel nicht erhältlich, sondern werden von Dienstleistern betrieben und gehostet (ASP-Modell). Diese Programme durchsuchen das Internet oder zuvor definierte Websites und filtern die Informationen automatisch. Einige Programme sind sogar in der Lage, einfache
Zusammenhänge und Stimmungen zu erkennen. Für die Feinanalyse der Ergebnisse ist aber der menschliche

Verstandunbedingt gefragt. <...>
Um mit Web-2.0-Daten Marketing und Vertrieb zu optimieren, müssen zunächst die relevanten Quellen identifiziert werden.
»Im Gespräch mit den Kunden legen wir Kategorien fest. Die Web-Monitoring-Software sammelt dann im Internet die entscheidenden Informationen ein und kategorisiert sie automatisch«, sagt Hansen. Somit erhält man zunächst ein quantitatives Ergebnis. Wer das entsprechende Budget mitbringt, lässt dann vom Dienstleister auch die qualitative Analyse durchführen. Die
Experten werten die Ergebnisse aus und geben Handlungsempfehlungen. »Wir entdecken beim Suchen immer wieder Dinge, von denen Unternehmen bisher gar nichts wussten – beispielsweise Boykottaufrufe im Internet. Wir analysieren dann die Hintergründe und liefern Informationen zur Motivation und Kompetenz der Boykotteure«, erläutert Hansen.

 



Claas Hansen im Interview

Thomas Kilian betreibt seit längerem einen ganz besonders hörenswerten Podcast, bei dem es um Tipps zur Acquise von Neukunden geht. Wir freuen uns, dass nun auch Claas Hansen als Interviewpartner an der Reihe war, um zum Thema Social Media ein paar Fragen hier beantworten zu dürfen. Hören Sie doch mal rein: http://www.neukunden-podcast.de/folge-14-web-20-und-co/

 

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